Sportbootführerscheine Sportbootführerschein Bootsführerscheine Bootsführerschein Führerschein Führerscheine  BINNEN Ausbildung  Bootsführerschein Rhein Rheintal Rheinland-Pfalz Schifffahrt Schiff Boot SEE Funkausbildung Sprechfunkzeugnis Wassersport Wassersportschule Bootsfahrschule Kombikurs BINNEN-SEE Skippertraining Auffrischungskurse Führerscheine DMYV Prüfung Yachtschule Kurstermine  Sprechfunkzeugnis UBI-Binnen Knoten Knotenkunde Knotentafeln Fachbücher Fachliteratur Knotenseminare Praxis-Ausbildung Kurse Kurstermine Training Segeltörn Mitsegeltörn

Das Sportbootführerschein - Ausbildungszentrum am Mittelrhein

 

Yachtschule P. Fischer, 

Alte Heerstraße 44, 56329 St. Goar-Fellen

Telefon: 0 67 41 - 26 09 - Fax: 0 67 41 - 26 85 oder Mobil: 0171 - 45 192 92

senden Sie uns eine E-Mail

 

 

Linie34.gif

 

 

 

Kleine Knotenkunde für Anfänger und Fortgeschrittene

 

                                                                              

 

Die Knotenkunde ist die Lehre von der Herstellung, Unterscheidung und Anwendung von Knoten. 

Nach Funktion des Knotens gruppierte Liste: 

Stopperknoten

Stopperknoten sind Knoten, die zur Seilverdickung oder Seilbeschwerung dienen. 


Verbindungsknoten

Achtknoten 

Schotstek 
Doppelter Achtknoten 
Sackstich 
Prusikknoten 

Verbindungsknoten sind Knoten, um zwei Seile miteinander zu verbinden. 


Feste Schlaufen

Palstek 
Doppelter Achtknoten 
Schmetterlingsknoten 



Variable Schlaufen



Festmacheknoten

Festmacheknoten sind Knoten, um ein Seil an einem Gegenstand zu befestigen. 

Anderthalb Rundtörn mit zwei halben Schlägen 
Slipstek 
Webeleinenstek 



Knoten um mehrere Gegenstände zusammen zu halten

Kreuzknoten 
Schleife (Schuhschleife) 
Slipstek 



Zierknoten

Diamantknoten 
Kreuzknoten 
Türkenbund 



Verkürzungsknoten

Trompetenstich 


Taklings und Spleiße

Augspleiss 
Einfacher Takling

 

Linie34.gif

 

Eine Bucht, ein in Haarnadelform gelegtes Ende, ist Ausgangsbasis vieler Knoten.

 

Auge ist die seemännische Bezeichnung für alle Arten von Schlingen. Ein lose gelegtes Auge ist ebenfalls Ausgangsbasis für andere Knoten. Eine feste geschlossene Schlinge (wie beim Palstek) wird ebenfalls Auge genannt.

 

Mit einem Achtknoten werden Tampen gesichert, die nicht aus einem Block oder einer Oese ausrauschen sollen.

 

Ein Kreuzknoten dient zum Verbinden zweier gleich starker Enden aus gleichem Material. Es ist wichtig, dass der Kreuzknoten symmetrisch ist (die Tampen müssen auf derselben Seite aus der Bucht des anderen Tampen kommen). Aber auch wenn er richtig gemacht ist, kann sich der Kreuzknoten bei sehr glattem Tauwerk aufziehen.

 

Zwei ungleich starke Enden oder Enden aus ungleichem Material verbindet man mit dem Schotstek.

 

In der Praxis wird der Schotstek meistens aus Sicherheitsgründen als doppelter Schotstek gesteckt. Da er bei glattem Tauwerk häufig besser als ein Kreuzknoten hält, knotet man mit dem doppelten Schotstek auch zwei gleichstarke Enden zusammen.

 

Ein Rundtörn erhöht den Reibungswiderstand einer Leine. Er ermöglicht schwere Lasten aus der Hand zu fahren. Halbe Schläge sind vielfach einsetzbare Knoten, die auch zur Sicherung auf andere Knoten gesetzt werden können. Eineinhalb Rundtörn und zwei halbe Schläge sind eine Knotenverbindung zum vorübergehenden Festmachen an Rohr, Ring oder Stangen.

 

Einen Webeleinenstek kann man stecken (etwa um ein Rohr oder einen Relingsdraht) oder werfen (um einen Pfahl). Er dient unter anderem zum Festmachen von Fendern an der Reling (daher auch Fenderknoten genannt) oder zum Festmachen an Pollern. Die Festmacheleine sollte nicht zu dick sein, sonst bekneift sich der Webeleinenstek nicht genügend. Zusätzlich sollte der Webeleinenstek durch zwei halbe Schläge gesichert werden.

 

Der Slipstek ist überall dort wichtig, wo man ein belegtes Ende, auf dem Kraft steht, schnell loswerfen will oder muss., beispielsweise zum Festmachen von Fendern an einem Handlauf. Ein Ruck am Tampen und der Knoten ist gelöst.

 

Mit einem Stopperstek kann man eine Leine an ein laufendes Ende anstecken (etwa wenn mehrere Boote an einer Schlepptrosse geschleppt werden). Er hält nur, solange Kraft in Zugrichtung darauf steht.

 

Der Palstek ist einer der wichtigsten Knoten an Bord. Mit ihm lässt sich ein beliebig großes Auge herstellen, dass sich nicht zusammenziehen kann. Er dient zum Festmachen an Pfählen, Pollern oder Ringen. Im Notfall kann mit einem durch den Palstek erzeugten festen Auge eine über Bord gefallene Person im Wasser gesichert werden. Auch Leinen kann man mit zwei Palsteks zuverlässig verbinden.

 

Das Aufschießen einer Leine gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten an Bord. Da die meisten Leinen rechtsherum geschlagen sind, müssen sie auch rechtsherum aufgeschossen werden. Die gleichlangen Buchten werden durch einige rechtwinklig herum gelegte Törns zusammengeschnürt. Der letzte Törn wird als Buchtoben durchgezogen, über den Kopf der aufgeschossenen Leine gestreift und zusammengezogen.

 

Mit dem Belegen auf einer Klampe mit Kopfschlag sichert man Leinen, die unter Last stehen. Man geht zunächst um den Fuß der Klampe, aber so, dass sich die Leine nicht selbst bekneift. Dann legt man zwei Kreuzschläge in Achtform um die Klampe.

 

 

Linie34.gif



Intensivieren Sie diese Kenntnisse in Zusammenhang mit dem Sportbootführerschein BINNEN oder dem Sportbootführerschein SEE

 

Informationen unter 0 67 41 - 26 09 oder Mobil: 0 172 - 45 192 92


Button blau gemischt 2